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Fashion Race Day in Hoppegarten: Pferde, Hüte und Champagner

Berlin 04.06.202

Der Sonntag steht auf der Galopprennbahn ganz im Zeichen erstklassiger Rennstuten. Dazu werden die Damen mit dem schönsten Hut gekürt.

Beim Pferderennen in Hoppegarten trägt man Hut oder Fascinator. Im Bild: Sania Stiarka (links), ehemalige Siegerin im Hutwettbewerb in der Kategorie „elegant“. © BM | Marius Schwarz/Sorge

Am Sonntag, den 9. Juni, wird sich entlang der Galopprennbahn Hoppegarten in Brandenburg, alles um Rennpferde drehen – genauer gesagt um die besten dreijährigen Rennstuten, die in acht Rennen beim Diana Trial antreten. Ob man aufs falsche oder richtige Pferd setzt, ist für viele Besucher nur Nebensache. Denn der Event ist so oder so eine Augenweide.

Hauptsache Hut? Auch das beste Outfit wird beim Mode-Wettbewerb gekürt

Außerdem findet der Fashion Raceday statt, laut Veranstalter Berlins größter und bekanntester Fashion Contest, bei dem jeder Besucher am Hutwettbewerb teilnehmen kann. In jeder Kategorie werden erster, zweiter und dritter Sieger gekürt. Die Kategorien heißen beispielsweise „Best Hat“, „Best Outfit“ oder „Best Dressed Gang“.

Die Kopfbedeckungen können schräg, absurd, genial, phantasievoll, elegant oder gerne auch selbst gestaltet sein. Die Teilnahme am Wettbewerb ist ganz unkompliziert. In der Zeit von 12.30 bis 16 Uhr erwartet die Ladies ein Fotograf am Haupteingang. Zur Registrierung für den Wettbewerb muss man sich lediglich mit einem Formular anmelden und sich fotografieren lassen.

In der Jury sitzen folgende Personen: die Entertainerin Dagmar Frederic, die Designerin Nanna Kuckuck, der Modeunternehmer Jan-Henrik Scheper-Stuke und die Hutdesignerin Pauline Stolze. Moderiert wird die Siegerehrung von Britta Elm.

Der Siegeszug des „Fascinators“ bei Pferderennen

Herzogin Kate von Cambridge hat den so genannten Fascinator populär gemacht. Schon seit über zehn Jahren hat der manchmal extravagante, mal dezente Kopfschmuck den Hut bei der Beliebtheit der Kopfbedeckungen überholt. Zumindest bei Pferderennen, Hochzeiten oder Taufen. Es handelt sich dabei um einen leichten, dekorativen Kopfschmuck für Frauen aus Federn, Blumen oder Perlen, der an einem Haarreif, einem Kamm oder einer Haarspange befestigt ist. Erfinderin des Kopfschmucks soll Marie Antoinette gewesen sein.

Berliner Morgenpost Red. G-S